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Das Jahr 2005 im Zeitraffer
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![]() Am Sonntag darf gefeiert werden. An diesem Tag jährt sich der größte Triumph der Vereinsgeschichte zum 50. Mal. Am 26. Juni 1955 gewann RWE im Niedersachsenstadion zu Hannover die erste und die einzige Deutsche Meisterschaft mit einem 4:3 gegen den großen Favoriten 1. FC Kaiserslautern. |
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Zunächst sah es nicht so aus, als würden sich die Essener
Meisterschaftsträume erfüllen. Kaiserslautern ging bereits in der 11. Minute mit 1:0
(Wenzel) in Führung. Nur Minuten später verletzte sich Torwart Fritz Herkenrath
schwer am rechten Knöchel. Doch es half nichts, er mußte durchhalten denn die
Möglichkeit des Auswechselns war noch nicht eingeführt. In der 19. Minute keimte für die Essener neue Hoffnung auf. Ein Einwurf von Termath landete bei Rahn, der verlängerte auf Islacker und es stand 1:1. Und es ging munter weiter. Vier Minuten später flankte Rahn auf Röhrig, der mit einem Kopfball das 2:1 für RWE sicherstellte. Als dann Islacker kurz vor dem Halbzeitpfiff die Führung auf 3:1 ausbaute, kannte der Jubel keine Grenzen. |
| In der zweiten Halbzeit wurde es aber noch mal
spannend. Kaiserlautern schaffte in der 56. Minute den Anschlusstreffer (Wenzel)
und glich in der 72. Minute durch einen Foulelfmeter (Baßler) zum 3:3 aus. Zum Helden des Endspiels wurde Penny Islacker, der allein 3 Tore zur Meisterschaft beisteuerte - und das gegen eine Kaiserslauterner Mannschaft, die mit vier Weltmeistern, nämlich Horst Eckel, Werner Kohlmeyer, Werner Liebrich und Fritz Walter antrat. Dabei sah es für Islacker in der 2. Halbzeit garnicht gut aus. In der 60.Minute verletzte er sich bei einem Zweikampf mit Horst Eckel und mußte daraufhin zweimal das Spielfeld verlassen, um sich an der Seitenlinie behandeln zu lassen. |
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Vier Minuten vor Schluss aber dann die
spielentscheidende Szene: Auf der rechten Seite setzt sich Termath
durch, flankt scharf in den Strafraum und Islacker köpft im Hechtflug unhaltbar
zum 4:3 Sieg ein. Kaiserslautern ist geschockt und reklamiert 'Abseits', doch das Tor wird anerkannt. Rot-Weiss Essen ist Deutscher Meister. Als die Spieler am darauf folgenden Montag Nachmittag mit dem Zug im Essener Hauptbahnhof um 16:33 Uhr eintreffen, werden sie von mehr als 100.000 begeisterten Menschen empfangen. Zur Begrüßung spielt eine Bergmannskapelle einen Begrüßungsmarsch und anschließend mit tausendfacher gesanglicher Unterstützung das RWE-Lied: "Aber eins, aber eins, das bleibt bestehn, der Rot-Weiß Essen wird nie untergehn." |
| Auf dem Bahnhofsvorplatz war kein
Durchkommen mehr. Zunächst ging es zum Saalbau. Oberbürgermeister Dr.
Toussaint empfing die Mannschaft und rief "Die Stadt ist stolz auf euch.
Nicht nur weil ihr den Sieg in die Ruhrgebietsmetropole geholt habt, sondern weil ihr den
Sieg in vorbildlicher, sportlicher Haltung erstritten habt. Ihr seid eine würdige
Meisterelf." Vom Sallbau geht die Triumphfahrt nach Bergeborbeck. Menschen jeden Alters und aller Berufsgruppen stehen am Straßenrand. Noch nie hat die Stadt Essen eine derart herzliche Anteilnahme der Bevölkerung erlebt, die in unbeschreiblichem Jubel ihre Anhänglichkeit zum Verein zum Ausdruck bringt. Ganz Essen feierte seine Helden. |
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Die Meisterschale Eingraviert für die Ewigkeit ... |
Die Daten zum Spiel:
Rot-Weiß Essen: Herkenrath - Jänisch, Köchling, Jahnel,
Wewers, Grewer - Rahn, Islacker (3 Tore), Gottschalk, Röhrig (1 Tor), Termath
1. FC Kaiserslautern: Hölz - Kohlmeyer, Baßler (1 Tor) - Render,
Liebrich, Mangold - Wanger, Wenzel (2 Tore), Eckel, Fritz Walter, Scheffler.
Schiedsrichter: Meißner (Nürnberg). Zuschauer:
76 000 (ausverkauft).
21.06.2005: Trainingsauftakt Saison 2005/06

Hier die ersten Fotos vom Trainingsauftakt
Ausführlicher Bericht in Vorbereitung !
13.06.2005: RWE gibt Terminplan für Saisonvorbereitung bekannt
| Dienstag, 21. Juni, 10.00 Uhr | Trainingsauftakt an der Hafenstraße |
| Mittwoch, 22. Juni, vormittags | Laktattest BSA "Am Hallo", Essen-Stoppenberg |
| Sonntag, 03. Juli, 18.00 Uhr | VfB Bottrop Rot-Weiss Essen Einweihung neues Jahn-Stadion |
| Mittwoch, 06. Juli, 18.30 Uhr | FC Kray Rot-Weiss Essen BSA "Am Hallo", Essen-Stoppenberg Anschließend Abfahrt ins Traingslager |
| Mittwoch, 06. Juli Donnerstag, 14. Juli | Trainingslager in Teisungen/Thüringen, mit mehreren Testspielen, u.a.: |
| Mittwoch, 13. Juli | Rot-Weiss Essen VfL Wolfsburg Ort und Zeit n.n. |
| Dienstag, 19. Juli | ETB Schwarz-Weiß Rot-Weiss Essen Uhlenkrug |
| Freitag, 22. Juli | Rot-Weiss Essen Hibernian Edinburgh Hafenstraße |
| Samstag, 23. Juli | Auswahl Otzenrath Rot-Weiss Essen |
| Samstag/Sonntag, 30. /31. Juli | 1. Spieltag Regionalliga Nord |
08.06.2005: Reizthema: Stadionumbau und Fantrennung

Diese Thema schlägt in Fankreisen zur Zeit hohe Wellen: Der Verein erhielt zur Erteilung der Lizenz für die kommende Regionalliga-Saison 2005/2006 vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) die Auflage, für eine strikte Fan-Trennung am Georg-Melches-Stadion zu sorgen. Aus diesem Grunde wurde in enger Zusammenarbeit mit der Polizei und der Stadt Essen ein Lösungskonzept erarbeitet. Dieses sieht vor, dass die RWE Fans ab der kommenden Saison ihren "Kultblock" räumen müssen, da dort - im Blick I - der neue Gästebereich entstehen soll.
Das Konzept wurde bereits einer Fan-Vertretung erläutert.
Weitere Infos hier: Download im pdf-Format 2.5MB
06.06.2005: Statistischer Rückblick auf die Abstiegssaison
| Aufsteiger Renno - Absteiger Kioyo | ||||||
| Es ist zwar schon vieles über
Rot-Weiß und den Abstieg gesagt worden, doch halten wir an der Tradition fest, einen
statistischen Rückblick über die vergangene Saison zu geben, nachdem in den letzten zwei
Wochen Zeit war, die Wunden zu lecken. Denn die Gründe für das sportliche Versagen und
den Wiederabstieg in die Regionalliga, der so unnötig wie ein Kropf war,
werden auch durch die Statistik belegt. Eindeutig wurden in der Hinrunde zu wenige Punkte (16) geholt. Nach der Winterpause legten sich die Rot-Weißen mächtig ins Zeug, kletterten auf den 13. Rang vor, nachdem sie vom Start weg mit der 1:5-Heimniederlage gegen Erzgebirge Aue fast ständig auf einem Abstiegsplatz gestanden haben. Und als sie am achtletzten Spieltag den Mitkonkurrenten Dynamo Dresden mit 2:1 bezwungen hatten und nur noch drei Punkte hinter dem Mit-aufsteiger aus Sachsen lagen, da hätten sie leicht und locker den Klassenerhalt packen können. Aber ausgerechnet in den letzten sieben Spielen kam der Einbruch. Während die Essener keinen Sieg mehr errangen, die letzten drei entscheidenden Spiele sogar sang- und klanglos verloren und mit 33 Punkten auf den vorletzten Platz abstürzten, kletterten die Dresdner zum Vergleich mit 49 Punkten noch auf den 8. Platz. Von der spielerischen Substanz her war Dynamo keinen Deut besser als RWE, wohl aber von der Moral. Das Wort vom Angstfußball machte an der Hafenstraße die Runde. Zwei Gesichter zeigten die Rot-Weißen in Auswärtsspielen. Bei den Aufsteigern und Aufstiegs-Anwärter trumpften sie stark auf, holten in Köln, Aachen und München ein Unentschieden und hatten bei den 0:1-Niederlagen in Duisburg und Frankfurt (Eigentor von Goldbaek) einiges Pech. Bei etwas schwächeren Gegner wiederum traten sie ohne Mumm auf und landeten schließlich ohne einen einzigen Sieg in der Auswärtstabelle auf dem letzten Platz. Auch in der Heimtabelle wurden sie nur Viertletzter. Mitentscheidend waren aber auch die 15 Unentschieden (die meisten in der Liga). 15 statt 45 möglichen Punkten waren zu wenig.
Zweitligareif und damit Spitze waren lediglich die RWE-Anhänger. 240 991 Zuschauer pilgerten in den 17 Heimspielen zur Hafenstraße (Schnitt von 14 175). Damit lagen die Essener an 7. Stelle der Liga hinter Köln (653 000), Frankfurt Aachen, München, Duisburg und Dresden. In der Fair-Play-Tabelle nahmen die Essener mit drei roten, vier gelbroten und 67 gelben Karten wie in der sportlichen Tabelle den vorletzten Platz ein. Quelle (Textauszüge) WAZ vom 06.06.2005 |
03.06.2005: Olaf Janßen ist neuer Sportlicher Leiter von RWE
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Rot-Weiss Essen hat am Freitag Vormittag Olaf
Janßen als neuen Sportlichen Leiter verpflichtet. Der 38-jährige (geboren am
08.10.1966) Ex-Profi, der für den 1.FC Köln und Eintracht
Frankfurt insgesamt 241 Bundesligaspiele bestritt und 17 Tore
erzielte, erhält an der Hafenstraße einen Ein-Jahres-Vertrag. Dieser Vertrag enthält eine Option für eine automatische Verlängerung bei Aufstieg in die zweite Bundesliga. Janßen hat sich als Ziel den sofortigen Wiederaufstieg gesetzt. |
20.05.2005: RWE feuert Frank Kontny wegen schlechter Saisonvorbereitung
| Ein Sündenbock für den Abstieg ist gefunden. Frank
Kontny ist ab sofort nicht mehr Sportlicher Leiter von Rot-Weiss Essen.
"Wir haben ihn von seinen Aufgaben entbunden, er wird das Amt nicht mehr länger
wahrnehmen", erklärte Präsident Rolf Hempelmann am Freitag Mittag.
"Wir wollen nicht den Eindruck erwecken, die Gesamtverantwortung für den sportlichen
Misserfolg an ihm festzumachen. Frank Kontny lebt Rot-Weiss, war enorm fleißig, legte
sich total ins Zeug. Nach dem Abstieg werden wir aber die sportliche Leitung des Vereins
neu besetzen." Nette Worte - aber letztlich wird Kontny aus dem gesamten Umfeld
vorgeworfen, dass er bei der Saisonvorbereitung - insbesondere bei den
Neueinkäufen - unglücklich agiert hat. Kontny arbeitete seit Sommer 2003 als Sportlicher Leiter für Rot-Weiss Essen. In seine Amtszeit fallen der Aufstieg in die zweite Bundesliga und der Gewinn des Niederrheinpokals (jeweils Sommer 2004). Zuvor war der Ex-Profi für die Rot-Weiss als A-Jugend-Trainer und verantwortlicher Jugend-Koordinator tätig und schaffte 2003 die Qualifikation zur A-Junioren-Bundesliga. |
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15.05.2005: Aus und vorbei. RWE verspielt letzte Chance und steigt ab.
Für Rot-Weiss Essen wurde
dieser 15. Mai 2005 sicherlich einer der schwärzesten Tage in
der jüngeren Vereinsgeschichte. Mit einer 1:3-Niederlage verspielte sich die
Mannschaft von Trainer Uwe Neuhaus die allerletzte Chance auf den Klassenerhalt und muss
nun, nach nur einem Jahr, den bitteren Gang zurück in die Regionalliga
Nord gehen. Uwe Neuhaus: "Ich empfinde tiefe Trauer und bin zutiefst enttäuscht,
dass wir den Klassenerhalt nicht geschafft haben."
Zur Pause sah es dann gar nicht mal schlecht aus. Essen führte, Trier (gegen Dresden) und Cottbus (gegen Frankfurt) lagen zurück. Damit blieb das Ziel Klassenerhalt in der Nähe. Doch dann begann im zweiten Durchgang die Ein-Mann-Show von Stanko Svitlica. Gerade einmal drei Minuten waren gespielt, als Musemestre Bamba mit Ball schneller als Sidney ohne war und völlig unbedrängt zur Flanke kam. In Stanko Svitlica fand er dann einen dankbaren Abnehmer, der das Leder aus rund 16 Metern zum Ausgleich versenkte. Dann folgten turbulente Minuten. In der 51. Spielminute foulte Gledson Erwin Koen am eigenen Strafraum. Der Niederländer provozierte, so dass sich da Silva zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ und mit der roten Karte vom Platz flog. Koen hingegen sah für die Provokation die gelbe Karte. Nun nahm in Überzahl das Unheil jedoch seinen Lauf. Ahlen zeigte eine Trotzreaktion und trumpfte in Unterzahl immer besser auf. Rot-Weiss konnte wie schon öfter in der Saison den hinzugewonnen Platz nicht richtig nutzen. In der 62. Spielminute kam Ahlen dann zu einer großen Möglichkeit, die Führung zu erzielen. Erneut konnte Sidney Bamba nicht an einer Flanke hindern, so dass Svitlica frei zum Schuss kam. Zunächst konnte Renno klären, doch N'Diaye stand parat, köpfte den Ball aber neben das leere Tor. Essen kam kaum noch gefährlich vor das Ahlener Tor. Zu allem Überfluss foulte Erwin Koen dann weit in des Gegners Hälfte einen Ahlener Spieler und holte sich die gelb-rote Karte ab. Dies sollte in der 65. Spielminute also die letzte Aktion des Niederländers, der zur neuen Saison zu Alemannia Aachen wechselt, im Rot-Weiss-Trikot sein. Essen verlor nun komplett die spielerische Linie, hatte aber zunächst noch das Glück auf seiner Seite. In der 71. Spielminute startete Bamba durch. René Renno hastete aus dem Kasten, kam aber nicht mehr an den Ball, da Bamba quer auf Mikolajczak ablegte, der nun vor dem freien Tor stand. Doch was machte er? Er traf aus rund 15 Metern nur die Latte! Doch irgendwann war alles Glück der Welt aufgebraucht. So in der 76. Spielminute, als es zu einer Kopie des Ausgleiches kam. Flanke von der rechten Seite auf Stanko Svitlica, der zur Ahlener Führung abschloss. Essens Trainer Uwe Neuhaus reagierte und brachte mit Foldgast eine weitere Offensivkraft, nachdem er mit Serkan Calik die Offensive schon verstärkt hatte. Und beinahe hätte dieses "Alles oder nichts"-Spiel auch Erfolg gehabt. In der 85. Spielminute scheiterte der eingewechselte Marcus Wedau mit einem Seitfallzieher aus elf Metern an Völzow. Eine Minute später fiel dann aber die endgültige Entscheidung. Essen rückte zu weit auf, so dass Stanko Svitlica an der Mittellinie den Ball bekam und konterte. René Renno hatte nach Svitlicas Solo über den halben Platz keine Abwehrmöglichkeit und so endete das Spiel mit 3:1. Durch diese Niederlage beträgt der Abstand auf den 14. Platz nun fünf Punkte. Dies kann Rot-Weiss in einem Spiel nicht mehr aufholen und steht somit - nach Rot-Weiß Oberhausen und Rot-Weiß Erfurt - als dritter Absteiger fest.
Quelle (Textauszüge): NRZ |
09.05.2005: Ohne Herz, Leidenschaft und Leistungswille !
Ein Punkt aus drei
Heimspielen - und das im alles entscheidenden Abstiegskampf! Nach einem Unentschieden
gegen RWO und zwei Niederlagen gegen Aachen und Fürth steht der Abstieg für RWE so gut
wie fest. Die aktuelle Situation wird sehr treffend von der heutigen Ausgabe der WAZ
wiedergegeben:
"Bis auf Renno könnt ihr alle gehn" |
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So wie sie sich gegen die Spvg. Greuter Fürth, die sich auch kein Bein mehr ausriss, präsentiert hat, war die RWE-Mannschaft taktisch und kämpferisch ein Sauhaufen, der kaum noch einen Funken Verantwortung für den Verein und seine Anhänger im Leib zu haben schien. Diese Mannschaft hat nicht das Herz in beide Hände genommen und leidenschaftlich um den Klassenerhalt gekämpft. Dass Uwe Neuhaus von Verunsicherung und großem Druck sprach ("mit jedem Pfiff von draußen wich das Selbstvertrauen"), war nur eine Schutzbehauptung für die blamable Vorstellung seiner Truppe, die mit dieser Vorstellung und den Leistungen zuvor gegen RW Oberhausen und Alemannia Aachen den Abstieg auch verdient und nichts in der 2. Liga zu suchen hat. Denn beim Geld abholen und Scheck abbuchen sind sie auch nicht verunsichert und haben keinen großen Druck.
Paradebeispiel war einmal mehr der seit zehn Spielen ohne Torerfolg herumlaufende Ex-Torjäger Francis Kioyo, dem aber auch alles misslang, und den Uwe Neuhaus als Schutzmaßnahme in der Halbzeit herausnahm. Aber genau so gut hätte er sechs oder sieben andere Arbeitnehmer in Rot und Weiß auswechseln können. Die unbeholfene Kickerei grenzte fast schon an Arbeitsverweigerung. Denn das gab es noch nie bei einem Heimspiel in dieser Saison (das 0:2 gegen Alemannia Aachen war ähnlich): Die Rot-Weißen besaßen nicht einen einzigen Eckball, keinen einzigen Freistoß in Tornähe und keine einzige Torchance. Wie will man da gewinnen? Dabei war auch der Gegner relativ harmlos. Den Fürthern merkte man nicht an, dass sie unbedingt ihre letzte Chance auf den Aufstieg wahrnehmen wollten. Trainer Möhlmann: "Das Thema haben wir abgeschrieben. Dafür ist Frankfurt einfach zu stark." Doch als die Essener nicht konnten, oder wollten, oder sich zu dumm anstellten, schlugen die Gäste kurz vor Schluss im Doppelpack zu und machten in der 83. und 85. Minute durch Timm und Rösler zum nicht unverdienten 2:0 alles klar. |
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Aktuell Sonntag, 24.04.2005, 10:00 Uhr: Fotos vom 1. Training unter Uwe Neuhaus
22./24.04. 2005: RWE Trennt sich von Gelsdorf. Nachfolger wird Uwe Neuhaus.
Nach der Verpflichtung von Uwe
Neuhaus als Nachfolger des am Samstag entlassenen Jürgen Gelsdorf
hat der Fußball-Zweitligaklub Rot-Weiß Essen auch einen neuen Assistenztrainer
engagiert. Peter Kunkel leitet am Sonntag morgen gemeinsam mit Coach
Neuhaus das erste Training des abstiegsbedrohten Clubs, der am Freitag abend Alemannia
Aachen nach desolater Leistung 0:2 unterlag.
Neben Gelsdorf trennte sich der Traditionsverein auch von dem bisherigen Assistenten Johann Rieckhof. Das Duo wurde vom RWE-Präsidium nach einem einvernehmlichen Gespräch beurlaubt, teilte der Klub mit. Wir danken Jürgen Gelsdorf für seine Arbeit an der Hafenstraße seit September 2003. Insbesondere der Aufstieg in die Zweite Bundesliga wird immer eng mit dem Namen Gelsdorf verbunden bleiben, erklärte RWE-Präsident Rolf Hempelmann.
Uwe Neuhaus war bislang Coach der Regionalliga-Amateure von Borussia Dortmund und erhielt vom BVB die Freigabe für einen Wechsel. Der 45jährige spielte von 1984 bis 1988 selbst vier Jahre für RWE, ehe er 1990 als Spieler mit der SG Wattenscheid 09 in die Bundesliga aufstieg. Neuhaus wurde 2002 als Co-Trainer von Matthias Sammer mit Borussia Dortmund deutscher Meister und übernahm zu Beginn dieser Spielzeit als verantwortlicher Trainer die BVB-Amateure. Der zweifache Familienvater wohnt seit Jahren in Essen.
22.03. 2005: Fachleute unter sich ...
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Anlässlich des Abschiedsspiels für Uwe Kamps in Mönchengladbach hatte unser Fanclub-Mitglied Rainer "Festus" Gelegenheit zum small talk mit RWE Trainer Jürgen Gelsdorf. Nun kennt Gelsdorf also den größten RWE-Fan von Wesel ... und vielleicht hat ihm Rainer ja auch ein paar Tipps für den Abstiegskampf geben können ;-) |
21.03.
2005: Ostermarkt am Georg-Melches-Stadion |
28.01.
2005: Man spricht deutsch ... |
RWE hat in der Winterpause nachgelegt,
um die wackelige Abwehr für die alles entscheidende Rückrunde der Saison 2004/05
sattelfest zu machen. Dabei bediente man sich ausschließlich bei Erstligisten aus
Dänemark, Schweden und der deutschen Bundesliga. Das sind die Neuen : |
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![]() Radoslaw Kauzny |
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![]() Enrico Gaede |
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