thema.gif (5497 Byte)


Das Jahr 2004 im Zeitraffer         Ich hab alles notiert ... 
Archiv:
Jahresrückblick 1999    Jahresrückblick 2000    Jahresrückblick 2001    Jahresrückblick 2002    Jahresrückblick 2003    
Jahresrückblick 2004    Jahresrückblick 2005    Jahresrückblick 2006    Jahresrückblick 2007    Jahresrückblick 2008
Jahresrückblick 2009


31.12. 2004: Aufstiegseuphorie verflogen - Die Bilanz der Hinrunde

Am Ende des Jahres hoffen die Essener Fans auf eine erfolgreiche Rückrunde ihres Teams. Leider wich die Aufstiegseuphorie sehr schnell der rauhen Wirklichkeit in der Zweiten Liga. RWE überwintert auf dem letzten Tabellenplatz. Hier eine Zusammenfassung der Hinrunde mit allen Fakten :

Die Rot-Weiss-Bilanz der Hinrunde: Frühstarter der Liga
Rot-Weiss Essen traf bereits viermal in der Anfangsviertelstunde - einzig Frankfurt (fünf Treffer) traf in dieser Zeit häufiger. Auch in der zweiten Hälfte startete Essen oft furios. Sechs Treffer fielen zwischen der 45. und der 60. Spielminute. Auch in diesem Zeitraum ist nur Eintracht Frankfurt (sieben Treffer) gefährlicher.

Das Umschalten funktioniert - vor allem an der Hafenstraße
Nach Konterangriffen traf Rot-Weiss sechsmal. Nur Köln (neun Tore) traf nach Gegenstößen noch häufiger. Am liebsten kontert der Aufsteiger aber im eigenen Stadion. Fünf der sechs Kontertore wurden an der Hafenstraße erzielt. Nur einmal (in Fürth) gelang dies auch auswärts.

Starkes Flügelspiel und die besten Flanken der Liga
Rot-Weiss war insgesamt acht Mal im Anschluss an eine Flanke erfolgreich. Das ist alleinige Ligaspitze. Insgesamt wurden 15 der 22 Tore über die Flügel eingeleitet.

Rot-Weisse Strafraumspieler
In dieser Saison bejubelten unsere Spieler 22 Tore. Fast alle wurden aus dem Strafraum erzielt. Nur einmal (Sebastian Schoof in Fürth) trafen unsere Spieler aus einer Entfernung von mehr als 16 Metern.

Defensive zu wackelig
In der Regionalliga kassierte unsere Mannschaft nur 26 Gegentore in 34 Spielen - mit Dresden Bestwert. Diese Marke wurde am Ende der Hinrunde in dieser Saison bereits übertroffen. Unsere Torhüter mussten 32 Mal das Leder aus dem eigenen Netz fischen. Das bedeutet leider Ligaspitze. Im heimischen Stadion setzte es 13 Gegentreffer. Auch das ist Ligahöchstwert. Und noch einen negativen Rekord hält Rot-Weiss inne: Schon sechsmal gab es drei oder mehr Gegentore für Rot-Weiss in einem Spiel - Höchstwert.

Zu Hause stark - auswärts schwach
Trotz der vielen Gegentreffer im eigenen Wohnzimmer, konnte Rot-Weiss im Georg-Melches-Stadion nur einmal besiegt werden (erster Spieltag mit 1:5 gegen Erzgebirge Aue). Alle bisherigen Siege holte Essen zu Hause. Damit gehört Rot-Weiss zu den drei Teams der zweiten Liga (Essen, Cottbus und Dresden), die immer noch auf einen Auswärtssieg warten. Den letzten Auswärtssieg in der zweiten Bundesliga feierte Rot-Weiss am 29. September 1996 (3:2 in Gütersloh). Seitdem gab es in der Fremde in 21 Spielen sieben Unentschieden und 14 Niederlagen. Noch weiter zurück geht es sogar, um das letzte Zweitliga-Auswärtsspiel, bei dem die Null auf Seiten der Essener stand, zu finden: Am 02. April 1994 bei Fortuna Köln (1:0) blieb ein Essener Torhüter in der 2. Bundesliga auswärts zuletzt ungeschlagen.

Im Tabellenkeller festgesetzt
Seit nunmehr elf Spieltagen steht unsere Mannschaft auf einem Abstiegsplatz. Durch die 4:0-Niederlage in Unterhaching muss das Team von Trainer Jürgen Gelsdorf nun sogar auf dem letzten Platz überwintern. Dennoch ist das "rettende Ufer" noch in Sichtweite. Nur drei Punkte liegt die Rot-Weiss Essen auf Rot-Weiss Erfurt zurück.

Vielseitig, vielseiter, Ramazan Yildirim
Ramazan Yildirim spielte diese Saison bereits als Linksverteidiger, im linken sowie im zentralen Mittelfeld. Er gehört zu den effektivsten Spielern dieser Saison. Vier Tore bereitete er vor, zweimal traf er selbst. Nur Bjarne Goldbaek war bei mehr Treffern (sieben) direkt beteiligt. Bereits zweimal schlug Yildirim eine Flanke, die später zum Tor führte.

Sidney Santos de Brito - zwei Platzverweise, aber keine "Gelbe"
Sidney Santos de Brito kam vor der Saison vom VfL Osnabrück nach Essen. Gleich am ersten Spieltag flog der Brasilianer vom Platz: Er wurde in der Pause eingewechselt, sah in der 72. Spielminute die gelbe Karte und nur 120 Sekunden später Gelb-Rot. Gegen Saarbrücken gab es dann den zweiten Platzverweis. Diesmal direkt die rote Karte wegen Nachtretens. Außer Sidney flogen in dieser Saison nur Schur (Frankfurt) und Löw (Cottbus) zweimal vom Platz. Kurios: Trotz der zwei Platzverweise hat Sidney noch keine gelbe Karte auf seinem Konto.

Goldbaek - stark als Vorbereiter
Bjarne Goldbaek bestritt am 12. September 1987 sein erstes Spiel in Deutschland, also vor über 17 Jahren. Damals kam er in der Bundesliga für den FC Schalke 04 zum Einsatz. Der Däne bestritt insgesamt 132 Bundesligaspiele für Schalke 04, den 1.FC Kaiserslautern und den 1.FC Köln. Vor seinem Engagement bei Rot-Weiss Essen spielte Goldbaek in England bei Chelsea und Fulham. Mit seinen 36 Jahren gehört Goldbaek immer noch zu den Aktivposten bei Rot-Weiss: An fast einem Drittel der Tore (sieben von 22) war er direkt beteiligt. Damit ist er unser Top-Scorer der laufenden Saison.

Francis Kioyo - Glücksgriff für Rot-Weiss
Kurz vor dem Ende der Wechselfrist wurde Francis Kioyo von Ligakonkurrent 1860 München ausgeliehen. Gleichauf mit Peter Foldgast, der vor der Saison von Bröndby Kopenhagen kam, ist Kioyo Essens Top-Torschütze. Foldgast und Kioyo trafen beide je viermal. An sechs der letzten zehn Essener Tore war Kioyo direkt beteiligt.

Ali Bilgin - Verletzungspech stoppt guten Lauf
In seinen letzten drei Partien für Rot-Weiss Essen war Ali Bilgin an fünf Toren beteiligt. Gegen Eintracht Frankfurt traf Bilgin doppelt und erzielte seine ersten Zweitligatore. Dazu kam noch der verwandelte Foulelfmeter gegen den 1.FC Köln und zwei Torvorlagen. Ausgerechnet als er diesen Lauf hatte, verletzte er sich und kam somit seit dem neunten Spieltag nicht mehr zum Einsatz.

Im Zuschaueraufkommen bester Aufsteiger
Trotz des 18. Tabellenplatzes ist der Zuspruch der Fans ungebrochen. 111.465 Zuschauer kamen diese Saison bereits an die Hafenstraße. Das macht einen Schnitt von 13.933 Zuschauern. Nicht ein Mal rutschten die Zuschauerzahlen unter die 10.000er Marke. Besonders begehrt waren Karten für das Spiel gegen den 1.FC Köln: 20.650 Fans kamen zur Hafenstraße. Die Minuskulisse gab es im zweiten Heimspiel der Saison gegen Rot-Weiss Erfurt (11.060). Damit ist Rot-Weiss - zumindest beim Zuschaueraufkommen - der beste Aufsteiger (Schnitt: Dresden 13.792, Erfurt 12.412, Saarbrücken 9.980)..


18.07. 2004: "Zum Anfassen" ... Saisoneröffnung in der Dampfbierbrauerei

Mit einer gelungenen Saisoneröffnung auf dem traditionellen Gelände der Dampf-Bierbrauerei in Essen Borbeck stimmten sich Rot-Weiss Essen, Fans und Sponsoren auf die Saison 2004/05 ein. Von 11-16 Uhr gab's ein buntes Programm für die ganze Familie mit Live-Musik, Torwandschießen, Autogrammstunde, Harley-Davidson Ausstellung und der Vorstellung der Mannschaft inklusiv aller bisherigen Neueinkäufe. Jeder Menge Action auf 2 Großbühnen!

SE0000.jpg (31251 Byte)
Die Dampf-Bierbrauerei in Essen Borbeck...
SE0104.jpg (41142 Byte)
... zog mehr als 5.000 Fans an.
SE0014.jpg (27104 Byte)
Rustikales Frühstück mit Mannschaft ...
SE0015.jpg (31098 Byte)
... und Sponsoren.
SE0008.jpg (43873 Byte)
Harley-Davidson-Ausstellung
SE0031.jpg (39370 Byte)
Die Spieler -hier Markus Wedau- treffen ein.
SE0041.jpg (38954 Byte)
Philipp Haastrup
SE0073.jpg (35123 Byte)
Die Vorstellung der Mannschaft ...
SE0066.jpg (42053 Byte)
... fand großes Interesse bei den Fans.
SE0077.jpg (30970 Byte)
Drei Neue: Nascimento, Sydney und Schwarz
SE0064.jpg (27726 Byte)
Der neue Keeper: Robert Wulnikowski
SE0072.jpg (25194 Byte)
Sebastian Schoof im Inteview mit Daniel Rott
SE0092.jpg (34452 Byte)
"Zum anfassen" ... Nascimento gibt Autogramme
SE0094.jpg (38349 Byte)
Erwin Koen auf der PREMIERE-Bühne
SE0089.jpg (40634 Byte)
Spaß für Klein und Groß:

Schussgeschwindigkeitsmessung
SE0101.jpg (40055 Byte)
Die Fans sind gerüstet.
Bundesliga Zwei - Wir kommen !

11.07. 2004: Der Boss kommt nach Hause

Am heutigen Sonntag fand im Georg-Melches-Stadion die Enthüllung der lebensgroßen Bronzestatue des ehemaligen Rot-Weiss Spielers und Weltmeisters Helmut Rahn statt. Die "Bild am Sonntag" hat das Denkmal gestiftet. Es wird zunächst im alten Stadion aufgestellt, um dann später seinen endgültigen Platz vor dem neuen RWE-Stadion auf dem "Helmut-Rahn-Platz zu bekommen. Die Veranstaltung, bei der es zu einem Spiel zwischen ehemaligen Star-Kickern und der Filmmannschaft von "Das Wunder von Bern" kam, zog einige Tausend Zuschauer an.

Rahn0055.jpg (34971 Byte) Rahn0057.jpg (32044 Byte)
Rahn0096.jpg (32627 Byte) Rahn0101.jpg (26623 Byte)
Rahn0103.jpg (32395 Byte) Rahn0113.jpg (30048 Byte)
Rahn0117.jpg (32482 Byte) Rahn0128.jpg (30286 Byte)

30.05. 2004: Bye-bye Jungens .... und viel Glück!

Anläßlich des letzten Heimspiels wurden die Spieler verabschiedet, die in der nächsten Saison nicht mehr für Rot-Weiss auflaufen werden.

Für Kapitän Heiko Bonan - den absolute Publikumsliebling in Essen - kam der Aufstieg leider ein Jahr zu spät. Gern hätte er noch mit RWE in der Zweiten Liga gespielt. Nun kehrt er nach Gütersloh zurück, spielt dort bei den Amateuren und macht gleichzeitig an der Sporthochschule seinen Trainerschein. Danke Heiko ... Du wirst uns fehlen! "Kirsche" Sascha Kirschstein hatte bereits in der Winterpause einen Vertrag beim Bundesligisten Hamburger SV unterschrieben und erhofft sich den Sprung in das Erstligateam. Auch Sascha hatte entscheidenden Anteil am am "Unternehmen Aufstieg" und hielt wie kein anderer in der Liga seinen Kasten sauber. Zum Abschied riefen die Fans "In der Bundesliga sehen wir uns wieder !!"
Er kam als "Schalker" und spielte sich dennoch in die Herzen der RWE Fans. Sascha Wolf, in der vergangenen Spielzeit überwiegend auf der Ersatzbank, machte für Rot-Weiss in den vergangenen Jahren wichtige Tore. Ohne sein Tor in letzter Sekunde in Braunschweig (Spielzeit 1999/2000) wäre RWE aus der Regionalliga abgestiegen und wohl endgültig von der Bildfläche verschwunden. "Danke Sascha und viel Glück bei Deinem neuen Club KFC Uerdingen. Und icht vergessen... Wer nicht hüpft der ist ein Schalker  ;-) "

Remco Heerkens fasste leider nie richtig Fuß im RWE Team. Auch er verläßt die Hafenstraße zum Saisonende. Wir wünschen dem sympathischen Holländer viel Glück ! Er wird in der kommenden Saison in seiner Heimat für Dordrecht spielen

Benjamin Weigelt wechselt in die Erste Bundesliga. Er hat einen Vertrag beim Aufsteiger Mainz 05 unterschrieben. Viel Glück, Benny!

Benjamin Köhler  überraschte die RWE Verantwortlichen mit der Nachricht, dass er zum Ligakonkurrenten Eintracht Frankfurt wechselt. Köhler glaubt dort an "bessere sportliche Perspektiven". Er war der einzige Spieler in der Saison 03/04 der alle 34 Spiele für RWE bestritt.

fischer_s.jpg (12133 Byte)

Sven Fischer ist  bei Preußen Münster im Gespräch.

Manuel Schulitz wechselt zum ETB Mark Komade ist ebenfalls beim ETB im Gespräch. Dirk van der Ven (Ziel unbekannt) Torben Tutas bleibt in der Regionalliga Nord und wechselt zu Holstein Kiel

30.05. 2004: Mega-Aufstiegsfeier an der Hafenstraße

Mit einem 3:1 (0:0) über die Amateure von Borussia Dortmund verabschiedete sich die Mannschaft in Ihrem letzen Heimspiel vom eigenen Publikum. Anschließend wurde im Innenraum des Stadions und in der alten Westkurve gefeiert. Essen hat's geschafft und spielt wieder im bezahlten Fussball.


Danke der Fans an die Mannschaft ...

... und die revanchierte sich mit einer tollen Geste.

Über 10.000 Fans im Innenraum des Stadions.

Aufstigsparty in der alten Westkurve.

23.05. 2004: Bundesliga Zwei - Essen ist dabei

Mit einem überaus deutlichen 7:0 Sieg gegen die Amateure von Schalke 04 macht Rot-Weiss in Sachen Aufstieg alles klar. 11.000 Essener begleiteten Ihre Mannschaft in die Wattenscheider Lohrheide und feierten ausgelassen. Am frühen Abend fand dann noch eine erste improvisierte Aufstiegsfete an der Hafenstraße statt. Die beiden restlichen Spiele gegen Borussia Dortmund (H) und Leipzig (A) sind nur noch "Schaulaufen" .... die Pflicht ist getan. Glückwunsch RWE!        


Endlich geschafft...

...nach dem Spiel gabs kein Halten mehr...

...erste Aufstiegsfete am frühen Abend.

03.04. 2004: RWE zieht in die Hauptrunde des DFB-Pokals ein

Wie im Vorfeld angekündigt bot Trainer Jürgen Gelsdorf am Mittwoch Abend im Finale des Verbandspokals nicht die erste Garnitur auf. So standen mit Spase Dilevski, Stephan Nachtigall und Philipp Kreuels gleich drei A-Jugendliche sowie mit Ergin Akyüz und Dominik Immanuel auch zwei Landesliga-Spieler in der Startelf. Doch auch dieses nicht eingespielte Team verkaufte sich gegen Nordrhein-Oberligist Fortuna Düsseldorf bestens. So stellten die A-Jugendlichen Spase Dilevski und Philipp Kreuels in der 33. Minute ihr Können unter Beweis. Eine saubere Flanke vom australischen Junioren-Nationalspieler Dilevski hämmerte der 19-jährige Kreuels zur 1:0-Führung in die Maschen.

Nach der Pause fingen sich die Düsseldorfer zwar ein wenig und kamen besser ins Spiel, doch zählbares gab es nur auf Seiten der Rot-Weissen. Wieder war es ein A-Jugendlicher, der in der 71. Minute für die Entscheidung sorgte. So schlenzte der eingewechselte Benjamin Venekamp den Ball aus rund 20 Metern unhaltbar in den Winkel. Die Fortuna schaffte es nicht mehr, noch einmal den Anschluss zu finden. So setzte Düsseldorfs Zeyer einen Foulelfmeter sogar noch an den Pfosten, so dass es beim 2:0-Sieg der Rot-Weissen blieb und der "zweite Anzug" den hochverdienten Verbandspokalsieg feiern konnte.

 


03.04. 2004: Fanclub Virus RWE in Dresden

Unter den fast 1.000 Fans, die unsere Mannschaft nach Dresden begleiteten, war natürlich auch eine Abordnung des Fanclubs "Virus-RWE". Auf den Internetseiten von Dresdner Fanclubs befanden sich zahlreiche Fotos vom Essener Fanblock, auf denen das Virus Banner zu sehen war.


24.03. 2004: RWE trauert um Bernie Termath

Bernie Termath, der ehemalige Meisterspieler von RWE ist tot. Er starb am letzten Freitag in Karlsruhe im Alter von 75 Jahren. Am Samstag, 14 Uhr gegen den FC St. Pauli treten die Essener Rot-Weissen mit Trauerflor an. Bernie Termath wurde 1953 mit RWE Deutscher Pokalsieger (2:1 gegen Aachen) und 1955 Deutscher Meister mit dem legendären 4:3-Sieg gegen den 1. FC Kaiserslautern. Obwohl  Termath nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft beim KSC anheuerte, riss die Verbindung nach Essen nie ab. Wann immer er konnte, machte er seinen Abstecher in seine Heimat, zuletzt vor zwei Jahren, als er bei der Hauptversammlung von RWE geehrt wurde. Beim Pokalfinale 1994 in Berlin war er ebenfalls mit dabei.


27.02. 2004: 82 Tage Winterpause ... und das erste Spiel fällt aus !
Am Samstag, den 28.02.2004 sollte es endlich wieder losgehen. Trainer Jürgen Gelsdorf und seine Mannschaft fieberten seit Wochen dem ersten Ligaspiel nach der langen Winterpause entgegen. Schnee und Eis machten allerdings einen dicken Strich durch die Rechnung. Das erste Spiel gegen Neumünster mußte abgesagt werden. So wird es erst am kommenden Samstag beim schwierigen Auswärtsspiel gegen KFC Uerdingen ernst.

Man darf gespannt sein, wie die Mannschaft aus den Startlöchern kommt. Mit Sebastian Schoof, Hilko Ristau und Phillip Hastrup wurden drei neue Spieler vepflichtet. Die Abwehr wurde umgebaut. RWE veabschiedet sich vom klassischen Libero und spielt ab sofort die 'Viererkette'. Opfer des neuen Systems könnte Kapitän Heiko Bonan werden, der zukünftig vor der Abwehr spielen und das Spiel nach vorn antreiben soll. Ein knochenharter Job, der Kondition kostet ... eigentlich nichts für Oldies.

Auch Bjarne Goldbaek - so Trainer Gelsdorf - kann sich seines Stammplatzes nicht sicher sein. Mit Lintjes und Wedau hat er zwei harte Konkurrenten neben sich, die ebenfalls Regie führen können. Drei "Denker und Lenker" sind sicher zu viel. Derweil hört man, dass Bjarne am Ende der Saison die Fussballstiefel an den Nagel hängen will, um zukünftig für das dänische Fernsehn zu arbeiten.

Großes Pech hatte Carsten Baumann: Ausgerechnet im Testspiel gegen Dynamo Moskau zog er sich einen Kreuzbandriss zu. Für ihn ist die Saison gelaufen. Sehr unwahrscheinlich, dass er überhaupt noch mal für Rot-Weiss auflaufen wird, denn sein Vertrag läuft zum Saisonende aus.

Apropos Testspiele: Es gab keine besonderen Lichtblicke, die optimistisch stimmen könnten. Und auch im Pokalspiel gegen die Oberliga Mannschaft vom FC Bocholt reichte es nur zu einem Zittersieg. Lange stand es 1:1 und die Gäste waren dem Sieg näher als die Hausherren. Erst in der 88. (Hilko Ristau) und 90. Minute (Erwin Koen) wurden die Fans erlöst. Letztlich gewann RWE sehr glücklich 3:1. Der Endspielgegener heißt Fortuna Düsseldorf. Der Sieger dieser Partie qualifiziert sich für die Hauptrunde des DFB-Pokals.

Jürgen Gelsdorf - der dritte Trainer in der laufenden Saison
Trainer
Jürgen Gelsdorf


Neuerwerbung
Sebastian Schoof


Pechvogel
Carsten Baumann