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Das Jahr 2003 im Zeitraffer         Ich hab alles notiert ... 
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24.09. 2003: Jürgen Gelsdorf neuer Trainer von RWE
Der Schock über den plötzlichen Weggang von Holger Fach war nur von kurzer Dauer. Schon 3 Tage später präsentiert RWE Jürgen Gelsdorf als Nachfolger. Gelsdorf war schon nach der Trennung von Harry Pleß ein heißer Kandidat. Leider war er damals in Urlaub und nicht erreichbar.

Gelsdorf bestritt als aktiver Spieler 189 Bundesligaspiele und erzielte dabei neun Tore. Als Trainer war er für Bayer Leverkusen, Borussia Mönchengladbach, VfL Bochum, Fortuna Köln, Uerdingen, Gütersloh, Fortuna Düsseldorf und den VfL Osnabrück tätig. Osnabrück führte er in der vergangenen Saison von der Regionalliga in die Zweite Bundesliga. Nach dem Aufstieg verließ er die Osnabrücker überraschend, da es ihn wieder in den Westen zog. Gelsdorf wohnt in Leichlingen.

Jürgen Gelsdorf - der dritte Trainer in der laufenden Saison

"Da gehts zurück nach Mönchengladbach ..."
Holger Fach setzt rwe Knall auf
Fall auf den Pott und wechselt
nach nur 3 Spieltagen auf den
lukrativen Cheftrainerposten bei Borussia Mönchengladbach
21.09. 2003: Holger Fach verläßt RWE nach nur 3 Spieltagen !
Top aktuell:
Am Nachmittag wurde über die Medien verbreitet, dass Holger Fach ab sofort nicht mehr Trainer von Rot-Weiss Essen ist. Am Vormittag wurde Trainer Ewald Lienen mit sofortiger Wirkung von Bundesligist Borussia Mönchengladbach beurlaubt. Holger Fach tritt die Nachfolge von Lienen an und wird schon am morgigen Montag das Training auf dem Bökelberg leiten.

RWE steht nun nach den jüngsten Erfolgen im Regen. Unter Fach kam mit drei Siegen in Folge die Wende. Man darf gespannt sein, wen der Regionaligist nun kurzfristig als dritten Trainer der laufenden Saison aus dem Hut zaubern wird.

Zur Chronologie: In DSF und Premiere Intwerviews erklärte Fach, er habe bei Rot-Weiss Essen eine Ausstiegsklausel im Vertrag gehabt, die ihm die sofortige Freigabe für den Fall zusicherte, dass von Borussia Mönchengaldbach ein Angebot für den Cheftrainerposten käme. Am gestrigen Samstag sei dann am späten Nachmittag eine Anruf von Sportdirektor Christian Hochstätter mit eben diesem Angebot gekommen. Da habe es für ihn kein Überlegen mehr gegeben, sofort zurück zu gehen. Für Rot-Weiss-Essen sei das sicher schade, weil vieles paßte.

In Fachkreisen wird hingegen der Hickhack um Fachs Kommen und Gehen als "Theaterspiel" bezeichnet - so Paul Breitner im DSF. Alles deutet darauf hin, dass Mönchengladbach als auch Holger Fach schon vor 3 Wochen diese Möglichkeit ins Kalkül gezogen und hinter Lienens Rücken eiskalt kalkuliert haben. Mit dem Vorwand, er käme nur aus dem laufenden 2-Jahresvertrag bei Borussias Amateuren raus, wenn diese Ausstiegsklausel in seinem neuen Vertrag bei Rot-Weiss stünde, heben sich Fach und Gladbach offenbar alle Optionen offen gehalten.


19.09. 2003: RWE plant konkret den Stadion-Neubau.

Der Traum vom Neubau des Georg-Melches Stadions nimmt konkrete Gestalt an. Wie nun bekannt wurde gibt es gemhen Investoren, Banken und Architekten sehr konkrete Pläne für den Bau eines neuen, reinen Fussball-Stadions an der Hafenstraße. Im Endausbau soll es 36.000 bis 40.000 Zuschauern komfortablen Platz bieten. Die ehemals angedachte 90-Grad-Drehung ist offenbar kein Thema mehr. Vielmehr soll der alte Mythos "Westkurve" für den harten Kern der Fans neu entstehen. Die heutige Nordtribüne hingegen soll ein Angebot für das Familien-Publikum werden. Hier sollen sich auch Frauen und Kinder sicher und wohl fühlen. Für die Haupttribüne werden Zuschauer-Logen für Partner, ortsansässige Unternehmen und Großsponsoren, sowie VIP- und Fanräume geplant. Das Zusatzangebot soll zukünftig die Verweildauer im Stadion erhöhen und für zusätzliche Einnahmequellen sorgen. Die Plankosten des Projektes liegen bei 30 bis 35 Millionen Euro. Der erste Spatenstich könnte schon 2004 erfolgen. Der Bau soll in mehreren Abschnitten, beginnend mit der Westkurve und dann weiter gegen den Uhrzeigersinn erfolgen. Schon in diesem Herbst werden detaillierte Pläne dem Rat der Stadt Essen vorgelegt, die u.a. die Gründung einer Stadionbesitz- und einer Betriebsgesellschaft vorsehen. Kein Tabu ist mehr die Überlegung, den Vereinsgründer und Ehrenpräsident Georg Melches aus dem Stadionnamen zu streichen, wenn dies durch entsprechende Vermarktung zusätzliche Mittel schafft. In diesem Zusammenhang wäre doch "RWE-Arena" in doppeltem Sinne ein passender  Name ....

Nur 3 Seiten .... das Georg-Melches-Stadion heute.

             

07.09. 2003: RWE und RABOLD starten Umweltaktion "Drucken für die Jugend"

Aktionsstart "Drucken für die Jugend"
Hartmut Kirch (links) freut sich über das
Engagement der RABOLD Vertriebs GmbH
und eröffnet gemeinsam mit Geschäftsführer

Edgar Buckstege die Aktion
"Drucken für die Jugend"
Die RABOLD Vertriebs GmbH aus Essen, bereits seit Jahren Pro-100-Sponsor des Vereins, sorgt ab sofort mit einer innovativen und ökologisch wertvollen Idee für eine zusätzliche finanzielle Untestützung der Jugendabteilung von Rot-Weiss Essen. Ab sofort stehen am Empfangscounter des VIP-Raums Behälter zur Entsorgung und Wiederverwertung leerer Tintenpatronen und Tonerkartuschen bereit.

Für jede eingeworfene und wiederverwertbare Patrone oder Kartusche zahlt "RABOLD" einen Euro an die Jugendabteilung des Vereins. Selbstverständlich ist diese Aktion nicht nur auf die Spieltage beschränkt. Die RWE-Geschäftsstelle nimmt leere Patronen unter der Woche entgegen, um Sie bei "RABOLD" gegen 'bare Münze' einzutauschen. Größere Mengen - etwa in Unternehmen oder von Fans gesammelt - läßt "RABOLD" auch kostenlos abholen.

Alle Fans  zum Mitmachen aufgerufen !
RWE bittet um Unterstützung dieser Aktion. Deshalb sollten RWE-Freunde leere Druckerpatronen nicht einfach in den Müll werfen. RWE: "Tun Sie etwas für die Umwelt und unterstützen Sie gleichzeitig die Jugend von Rot-Weiss!"   Wer Fragen hat oder einen kostenlosen Abholtermin vereinbaren will, wendet sich direkt an die RWE-Geschäftsstelle oder per Mail unter rwe@rabold.de


Achim Weber
Aus für den Torschützenkönig

und Kapitän der
letzten Saison
04.09. 2003: Achim Weber spielt nicht mehr für RWE
Rot-Weiß Essen wird mit sofortiger Wirkung auf Achim Weber verzichten. Der 34-Jährige Stürmer, der sich mit seinen Temperaments-Ausbrüchen immer mehr zum Unruheherd entwickelt hat, wird nicht mehr für RWE spielen. Webers Vertrag, der noch bis Juni 2004 läuft, wird allerdings noch nicht sofort aufgelöst. "Alles ist möglich", läßt der Verein verlauten, "vielleicht übernimmt Weber auch eine andere Tätigkeit im Verein".

Als wahrscheinlicher gilt, dass Weber auf seine 'alten Tage' noch mal eine neue Herausforderung bei einem anderen Verein sucht oder als Trainer bei einem anderen Verein tätig wird.

Ausschlaggebend für die Entscheidung - so der Verein - sei, dass Achim Weber in den sportlichen Planungen des neuen Trainers Holger Fach keine Rolle mehr spielt. Fach habe eine andere Vorstellung vom zukünftigen System. Fach schließt aber auch nicht aus, dass man noch einen weiteren Stürmer verpflichtet.

Noch in der letzten Saison war Achim Weber Kapitän von Rot-Weiss Essen und schoss die meisten Tore. Einen unrühmlichen Abgang schaffte er sich allerdings im Spiel bei Eintracht Braunschweig vor einer Woche, als er innerhalb von 60 Sekunden wegen Meckerns eine Gelbe und schließlich die Gelb-Rote Karte erhielt und damit seine Mannschaft auf die Verliererstraße brachte.


30.08. 2003: Fach: "Keine Verpflichtung zum Aufstieg"
In der heutigen Ausgabe der WAZ wird ausführlich über Holger Fach, den neuen RWE Trainer berichtet. Die Fans werden etwas überrascht über sein erstes Statement sein. Holger Fach diktierte den Journalisten in die Notizbücher, dass er den Kader zwar stärker einschätze, als es der momentane Tabellenplatz 12 aussage, dennoch würde er "keine Verpflichtung zum Aufstieg" sehen... Für eine solche oder ähnliche Aussage wurde noch vor wenigen Jahren Trainer Klaus Berge in die Wüste geschickt. Um so mehr darf man sich nun wundern, dass der neue Mann noch vor seinem ersten Arbeitstag das von Vorstand, Sponsoren und Fans erwartete Saisonziel in dieser Weise kommentiert. Sein vor wenigen Tagen entlassener Vorgänger Harry Pless hatte sich diesbezüglich stets anders geäußert und von seiner Mannschaft unmissverständlich den Aufstieg in die Zweite Liga gefordert.


29.08. 2003: Holger Fach neuer Trainer bei Rot-Weiss.
Rot-Weiß Essen ist auf der Suche nach einem Nachfolger für den nach der 0:2-Niederlage gegen den KFC Uerdingen entlassenen Harry Pleß fündig geworden. Ab der kommenden Woche ist der ehemalige Nationalspieler Holger Fach Cheftrainer an der Hafenstraße.

Holger Fach spielte unter anderem für Fortuna Düsseldorf, Bayer Uerdingen, Borussia Mönchengladbach, Bayer Leverkusen und 1860 München. Insgesamt absolvierte er 416 Bundesligapartien und traf dabei 67 Mal ins gegnerische Tor. Für Fortuna Düsseldorf war er zudem in zehn Zweitligapartien am Ball.

Nach seiner aktiven Karriere startete er zunächst eine Karriere als Scout bei Borussia Mönchengladbach, ehe er das Oberliga-Team der "Fohlen" übernahm. Von dort wechselt Fach nun zu Rot-Weiß Essen.

Holger Fach
Holger Fach


Harry Pless, 2 mal als
Trainer des Jahres
ausgezeichnet, muss gehen
25.08. 2003: Harry Pless gibt auf.
Rot-Weiß Essen hat sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Harry Pleß getrennt. Der 45-Jährige, im dritten Jahr bei den Essenern unter Vertrag, hatte nach der 0:2-Heimniederlage gegen den KFC Uerdingen 05 am vergangenen Samstag selbst seinen Rücktritt angeboten.

Für das kommende Spiel - bereits am Mittwoch muss RWE bei Eintracht Braunschweig antreten - werden die Essener eine Interimslösung auf der Trainerbank präsentieren. Frank Kontny, der Sportliche Leiter, sowie Co-Trainer Michael Lusch werden die Rot-Weißen in Braunschweig betreuen.

Die Essener wollen bis zum Heimspiel am 7. September gegen die SG Wattenscheid 09 ihren neuen Trainer vorstellen. Kursierende Gerüchte über die als Kandidaten gehandelten Aleksandar Ristic und Jürgen Gelsdorf dementierte der Klub.

van der ven_1.jpg (5205 Byte) 21.08. 2003: Dirk van der Ven unterschreibt Einjahresvertrag. 

Mittlerweile liegt die Freigabe des DFB an der Hafenstraße vor. Dirk van der Ven, 'Ehemaliger' u.a. von Arminia Bielefeld wechselt bis zum Saisonende zu Rot-Weiss Essen. Für den Fall des Aufstiegs verlängert sich sein Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr. Der 33 jährige Stürmer stand zuletzt beim japanischen Zweitligisten Yokohama unter Vertrag, wo er sich allerdings nicht wohl fühlte und auf eigenen Wunsch nach Deutschland zurück wollte.

20.08. 2003: Helmut Rahn beigesetzt



Nach einer bewegenden Trauerfeier in seiner Heimatgemeinde St. Elisabeth in Essen-Frohnhausen ist der verstorbene Alt-Fußballnationalspieler Helmut Rahn am heutigen Mittwoch auf dem Margaretenfriedhof am Berzeliusplatz beigesetzt worden.

Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Gerhard Mayer-Vorfelder, würdigte Rahn als herausragende Spielerpersönlichkeit einer Mannschaft, die den Deutschen mit dem WM-Titel 1954 ihr Selbstbewusstsein zurückgegeben habe.

"Wir verneigen uns vor einem außergewöhnlichen Sportler. Helmut Rahn war eine herausragende Spielerpersönlichkeit in einer Mannschaft, die mit dem WM-Titel im Wankdorf-Stadion in Bern etwas Außergewöhnliches geleistet hat. Dieses Ereignis hat einer ganzen Nation ein Stück Selbstwertgefühl und Selbstachtung zurückgegeben".

Der bei der Trauerfeier anwesenden DFB-Delegation gehörten ferner DFB-Ehrenpräsident Egidius Braun, der 1. Vizepräsident und Ligapräsident Werner Hackmann, Generalsekretär Horst R. Schmidt und Chefjustitiar Goetz Eilers an.

Unter den rund 500 Trauergästen in der Frohnhauser Pfarrkirche St. Elisabeth waren auch der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Peer Steinbrück (SPD), Oberbürgermeister Wolfgang Reiniger, eine Abordnung von Rahns Stammverein Rot-Weiss Essen, sowie der Ehrenspielführer der Nationalmannschaft, Uwe Seeler.

Ferner waren Horst Eckel, Ottmar Walter und Hans Schäfer als letzte noch lebende Weltmeister von 1954 nach Essen gereist, um dem vestorbenen Kameraden die letzte Ehre zu erweisen.

Auch zahlreiche Fans von Rot-Weiss Essen begleiteten den Boss auf seinem letzten Weg.

 

 

       weitere Fotos hier

 


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     14.08. 2003: Rot-Weiss Essen trauert um Helmut Rahn

Trauer an der Hafenstraße um den "Boss". Mit großer Bestürzung hat Rot-Weiss Essen die Nachricht von Helmut Rahns Tod aufgenommen. Rahn verstarb am Donnerstag in den frühen Morgenstunden. Der zurückgezogen in Essen-Frohnhausen lebende Rahn wäre am Samstag 74 Jahre alt geworden. Rot-Weiss Essen spricht den Angehörigen sein tiefes Mitgefühl aus.

Seit 1952 war der Stürmer Mitglied bei Rot-Weiss Essen. Ebenso wie alle Spieler der Meistermannschaft von 1955 erhielt er vom Verein die Mitgliedschaft auf Lebenszeit. Die Zahlen seiner sportlichen Karriere sind
herausragend - 40 Länderspiele / 21 Tore (davon 36 / 19 in seiner Zeit bei Rot-Weiss), zwischen 1951 und 1959 erzielte Rahn in 216 Pflichtspielen für Rot-Weiss Essen 99 Tore. Der damalige Präsident Georg Melches holte Halmut Rahn im Jahr 1951 von den Sportfreunden Katernberg an die Hafenstraße. 1959 verließ Rahn die Hafenstraße und wechselte zum 1.FC Köln."

   Pokalsieger und Deutscher Meister mit Rot-Weiss Essen

1953 gewann Helmut Rahn mit Rot-Weiss den DFB-Pokal durch einen 2:1-Sieg in Düsseldorf gegen Alemannia Aachen. Mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft 1955 erreichte "der Boss" mit den Essenern den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. In Hannover bezwangen die Rot-Weissen den 1.FC Kaiserslautern sensationell mit 4:3.

   Helmut Rahn und das 'Wunder von Bern'

Unvergessen ist natürlich das WM-Endspiel am 04. Juli 1954 im Berner Wankdorf-Stadion. Durch das 3:2 gegen Ungarn wurde Deutschland zum ersten Mal Weltmeister. Helmut Rahn erzielte dabei zwei Treffer, natürlich auch das entscheidende 3:2. Auf das wohl bewegendste Tor der Nationalmannschafts-Geschichte angesprochen sagte Rahn einmal: "Hänschen Schäfer schaufelt die Kirsche von links rüber zu mir, ich stehe halbrechts. Ich nehme das Ding auf den linken Schlappen und ziehe voll ab. Zwischen Lantos, Lorant und dem Boszik durch. Der Grosics im Tor ist am Rutschen, es hatte den ganzen Tag gegossen. Ich habe gar nicht gesehen, wohin der Ball ging. Aber ich wusste - der ist drin. Drinner geht's nicht." Unvergessen ist auch der dazugehörende Radio-Kommentar von Herbert Zimmermann: "Kopfball - abgewehrt. Aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen. Rahn schießt. Toooor, Toooor, Toooor."

Mit Helmut Rahn starb ein weiterer Spieler der "Helden von Bern". Aus der Weltmeister-Mannschaft von 1954 leben nur noch Horst Eckel, Ottmar Walter und Hans Schäfer. Als sichtbares Zeichen der Trauer weht die Vereinsfahne am Stadion auf Halbmast. Auch Franz Beckenbauer würdigte gegenüber der Homepage des DFB Helmut Rahn: "Er war und bleibt eine der letzten Legenden des deutschen Fußballs. Fußball damals war eigentlich die Achse Sepp Herberger, Fritz Walter und Helmut Rahn. Der Boss hat zum wichtigsten Erfolg der deutschen Fußball-Geschichte beigetragen."

Quellenhinweis: Offizielle RWE-Homepage, 14.August 2003


08.08. 2003: Rätselraten um Pavel Kuka.  Am Donnerstag berichtete Radio Essen über die anstehende Verpflichtung des Vize-Europameisters Pavel Kuka, heute in Diensten bei Slavia Prag und noch bestens bekannt aus Bundesligazeiten, u.a. beim 1.FC Kaiserslautern, mit dem er Deutscher Meiser und Deutscher Pokalsieger wurde. Sollte Slavia Prag - so der Sender - am 27. August nicht die Qualifikation zur Champions League schaffen, so stehe dem Wechsel nichts mehr entgegen. Was für ein Knaller !

Heute - einen Tag später - läßt der sportliche Leiter Frank Kontny dann in der NRZ dementieren: Alles nur eine 'Ente'. - Wirklich? Dem aufmerksamen Besucher der offiziellen RWE Homepage wird nicht entgangen sein, dass im Pressespiegel ein großer Bericht des RevierSports zu diesem Thema zu finden ist und dort heißt es, Rolf Hempelmann persönlich würde in dieser Angelegenheit als "Head-Hunter" aktiv sein.

Fragt man sich, warum dieser Bericht übehaupt auf der 'Offiziellen' erscheit, wenn er gleichzeitig von offizieller Stelle als "Ente" dementiert wird. Geschicktes Taktieren, oder einfach nur unprofessionell?


Juni / Juli 2003: Mit Optimismus in die neue Saison.  Die Enttäuschung sitzt tief. Noch Anfang des Jahres deutete alles auf einen Aufstieg der Rot-Weissen in die Zweite Liga hin. Doch dann verließen die Elf von der Hafenstraße mal wieder die Nerven. Entscheidende Spiele gegen die Aufstiegskonkurrenten wurden verloren, hinzu kam ein einzigartiges Verletzungspech und schließlich hatte es mal wieder nicht gelangt.

Mittlerweile sind die Wunden geleckt und die neue Saison wird geplant. Qualitativ verstärken will man sich. Und im dritten Anlauf soll es dann endlich klappen.

Im Stenogramm:


Benjamin Köhler




Bjarne Goldbaek





Sven Lintjes

  • Frank Kontny (38), ehemaliger Spieler, u.a. bei Wattenscheid 09 und RWE wurde vom Jugendkoordinator zum "Sporlichen Leiter" befördert. Als 'Bindeglied' zwischen Trainer, Vorstand und Spielern soll er RWE zu nachhaltigen Erfolgen führen. In enger Zusammenarbeit mit Trainer Harry Pless wird er den Kader für die neue Saison formen und ein gewichtiges Wort bei den Neuverpflichtungen mitreden. Alter und neuer Co-Trainer ist Michael Lusch.
  • Ein guter Stürmer zur Unterstützung von Torjäger Achim Weber stand auf der Wunschliste. Von Hertha BSC (A) kommt der 22-jährige Benjamin Köhler an die Hafenstraße. Köhler besitzt Zweitliga-Erfahrung (22 Spiele für MSV Duisburg unter Trainer Littbarski). In der Oberliga erzielte er zuletzt 27 Tore.
  • Ein echter 'Knaller' ist die Verpflichtung des dreißigmaligen dänischen Nationalspielers Bjarne Goldbaek. Der 34-jährige Mittelfeldspieler stand zuletzt beim Premier League-Klub FC Fulham unter Vertrag.
  • RWE setzt aber auch auf junge Spieler. Nach der Verpflichtung von Juniorennationalspieler Stefan Nachtigall kommt nun   der australische Juniorennationalspieler Spase Dielevski an die Hafenstraße. Der 18-jährige Mittelfeldspieler wird vom holländischen Ehrendivisionär PSV EIndhoven ausgeliehen, soll mit den Regionalligaprofis trainieren und ist neben den Einsätzen in der A-Jugend-Bundesliga auch für Einsätze in der ersten Mannschaft vorgesehen.
  • Der Mannheimer Juniorennationalspieler Christian Fickert (22) wechselt vom Zweitligaabsteiger zu RWE. Frank Kontny zählt Fickert "zu den hoffnungsvollsten Talenten in Deutschland". Linksfuß Fickert soll mit seiner Erfahrung aus 62 Zweitligaspielen die Essener Abwehr verstärken.
  • Zweiter Torwart neben Sascha Kirschstein wird der Wattenscheider René Renno, von dem Frank Kontny sagt, dass er gute Qualitäten besitzt und bestens zur Mannschaft paßt.
  • Der torgefährliche Mittelfeldspieler Sven Lintjes, in der vorletzten Saison Dreh- und Angelpunkt beim Nachbarn Wattenscheid 09, unterschrieb einen Vertrag bei RWE bis zum 30.06.2005. In der Saison 2002/03 sollte Lintjes zu Eintracht Braunschweig wechseln. Da Wattenscheid und Braunschweig keine Einigung bei der Ablösesumme erzielten, lag Lintjes ein Jahr auf Eis, hielt sich aber bei Borussia Mönchengladbach fit.
  • Von Jahn Regensburg, dem aktuellen Zweitligaaufsteiger, wechselt Ramazan Yildirim nach Essen.

Tuncay Aksoy
Tuncay Aksoy

19. Februar 2003: Harry Pless: "Trainigslager war voller Erfolg".  Eine positive Bilanz zog Trainer Harry Pless nach der Rückkehr aus dem Trainingslager im türkischen Belek. Es wurde viel experimentiert und endlich konnte nach der langen Winterpause unter vernünftigen Bedingungen getestet werden. Besonders angetan zeigte sich Pless von Neuzugang Marco Kück. Auch die Reihen der Verletzten lichten sich. Sorgen macht lediglich Andreas Winkler, dessen Genesung nach anfänglichen Fortschritten nicht so recht voran schreiten will. Mittlerweile gibt es kaum noch Hoffnung auf ein Comeback in dieser Saison.

Unterdessen wartet man an der Hafenstraße auf die Spielberechtigung für Heimkehrer Tuncay Aksoy.


08. Februar 2003: Vertragsverlängerung.  Gute Nachricht aus Belek: Erwin Koen und Martin Hauswald haben Ihre Verträge mit RWE bis zum 30. Juni 2005 verlängert. Die Vereinbarung gelten sowohl für die Regionalliga, als auch für die Zweite Bundesliga.


07. Februar 2003: Trainingslager in Belek.  Die Mannschaft von Rot-Weiss Essen ist samt Betreuerstab ins Trainingslager nach Belek aufgebrochen. Bei der Ankunft wurde der Flieger kräftig durchgeschüttelt, da in der Umgebung von Antalya ein starkes Gewitter nieder ging. Dennoch, die Bedingungen vor Ort scheinen sehr gut und für die nächsten Tage ist auch die Wetterprognose günstig, so dass das volle Vorbereitungsprogramm für den Endspurt der Saison durchgezogen werden kann.


04. Februar 2003: Vertragsverlängerung.  Kapitän Achim Weber und Mittelfeldspieler Ronny Ernst haben ihren Vertrag um ein weiteres jahr bis zum 30. Juni 2004 verlängert.


31. Januar 2003: RWE verpflichtet Marco Kück.  Rot-Weiss Essen hat am letzten Tag vor Schließung des Transfermarktes noch einmal zugeschlagen und für die Abwehr den 26-jährigen Marco Kück verpflichtet. Kück war zuletzt bei Ligakonkurrent Holstein Kiel unter Vertrag. Davor spielte der große, zweikampf- und kopfballstarke Abwehrspieler gemeinsam mit Heiko Bonan für den SV Wilhelmshaven, VfL Osnabrück und beim Hamburger Sportverein, wo er zu einem Bundesligaeinsatz kam.

Marco Kück
Marco Kück


Dirk Karkuth
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15. Januar 2003: Dirk Karkuth gestorben.  Rot-Weiss Essen trauert um seinen ehemaligen Geschäftsführer Dirk Karkuth. Der ehemalige Trainer des Chemnitzer FC ist am Dienstagabend an einer Lungenembolie gestorben, teilte seine Familie am Mittwoch mit. Am Sonntag hatte der Familienvater bereits einen Schlaganfall erlitten und war ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der Gelsenkirchener war erst am 9. Januar 41 Jahre alt geworden. Er hinterlässt Frau und einen einjährigen Sohn.

Seinen letzten Trainerjob hatte Karkuth beim Regionalligisten Chemnitzer FC. Bei den Sachsen war er im Dezember 2000 verpflichtet worden. In der Saison 2001/2002 wurde er im August nach fünf Spieltagen wegen Erfolglosigkeit wieder entlassen.

Vor dem CFC betreute Karkuth die Teams von Stahl Brandenburg, 1.FC Saarbrücken und Mainz 05. Mit Rot-Weiß Essen schaffte Karkuth 1994 den Sprung ins DFB-Pokalfinale gegen Werder Bremen.

14. Januar 2003: Aufgalopp nach Winterpause.  Seit heute befindet sich RWE wieder im Mannschaftstraining. Alle Spieler kehrten gesund aus dem Weihnachtsurlaub zurück und auch die Langzeitverletzten machen Fortschritte. Weniger schön: Die Stadt sperrte witterungsbedingt sämtliche Trainingsplätze, so dass Harry Pless mit seinen Mannen die Halle umziehen muss.


08. Januar 2003: Wojcik verläßt RWE.  Stürmer Sebastian Wojcik, der für Rot-Weiss in 30 Regionalligaeinsätzen lediglich 2 Tore erzielte, wechselt mit sofortiger Wirkung zu Holstein Kiel.

Wojcik kam in der bisherigen Saison erst zwei mal zum Einsatz.

Sebastian Wojcik
S. Wojcik


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