Das neue
Rot-Weiss-Stadion
- Sieg in der Verlängerung ! -

"Ein Traum wird wahr - Rot-Weiss Essen erhält ein neues Stadion" ...
... mit dieser Einleitung starteten wir diese Seite bereits im Juni 2004. Der ehemalige RWE Boss Rolf Hempelmann versprach damals: "Wir bauen ein Stadion mit der für unseren Verein typischen Atmosphäre, aber auch das gästefreundlichste Stadion weit und breit." - Leider kam zunächst alles etwas anders und viele glaubten schon nicht mehr an das ehrgeizige Projekt. Letztlich gibt es aber doch ein 'Happy End'!
Ab Sommer 2009 rollen endlich
die Bagger
An dieser Stelle werden wir in den nächsten Jahren von den konkreten
Planungen über die einzelnen Bauphasen bis zur Stadioneinweihung berichten und während
der Bauzeit aktuelle Fotos zeigen. Hier die Chronologie von 'damals' bis heute:
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08.08.2009 Am heutigen Samstag hat Oberbürgermeister Dr. Reiniger (CDU) den offiziellen "Anstoß" zum Stadionneubau vollzogen. Unter großer Teilnahme von Fans, Presse und Fernsehn erläuterte er in einer Festansprache das zweifellos wichtigste Projekt für Rot-Weiss Essen in der Vereinsgeschichte. Das Stadion wird bis 2011 (erster Bauabschnitt) nordwestlich vom heutigen Georg-Melches-Stadion entstehen. Die Positon des zukünftigen Spielfeldes wurde bereits mit Kreidelinien markiert (Foto links). Exakt dort, wo sich zukünftig der Mittelkreis des neuen Stadions befinden wird, hatte man für den feierlichen Akt Rollrasen verlegt. Der Anstoß erfolgte unter großem Applaus der Zuschauer vom neuen Mittelpunkt. Anschließend fand das Saisoneröffnungsspiel gegen 1.FC Kaiserslautern II statt, welches RWE mit 2:0 gewann. In der ehemaligen Westkurve (letztes Foto unten) konnten sich die Fans schon mal ein Bild von der professionellen Videowand machen, welche im neuen Stadion installiert werden wird. - Nun sehen auch die letzen Zweifler und Skeptiker, dass der Stadionbau begonnen hat. |
| Quelle: RWE
Homepage (Luftaufnahme oben) und Virus RWE / Eddie (Fotos unten)
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24.07.2009 |
Hülsmann reagierte damit auf einige Presseberichte, die in den letzten Tagen mal wieder von einer Verschiebung des Projektes wissen wollten. "Alles Quatsch", meinte Hülsmann, "glauben Sie nicht den Medien, glauben Sie, was Ihnen der Stadtdirektor sagt. Die Maßnahmen haben doch schon längst begonnen. Das VIP-Zelt wurde verlegt und in den nächsten Tagen wird der Kampfmittelräumdienst das Gelände überprüfen. Zum Saisonstart am 8. August werden wir dann symbolisch eine Wand oder einen Zaun einreißen und dann gehts wie geplant los." Hier die neuesten Fotos: |
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Das neue Stadion entsteht im Bereich der heutigen Trainingsplätze, nordwestlich vom heutigen Standort.

Nach der ersten Bauphase wird
das Stadion ein Fassungsvermögen von 20.000 Zuschauern haben.

Die vier Stadionecken sind nach dieser Bauphase noch nicht geschlossen.

Simulierte Atmosphäre bei einem Flutlichtspiel (Bauphase 1)

Flutlichtmasten waren gestern. Das Flutlicht ist im neuen Stadion an den Tribünendächern.

Die Haupttribüne (Bauphase 1). Deutlich zu erkennen die verglasten Businessbereiche und VIP-Logen.

In der zweiten Bauphase werden die 4 Tribünen (Modell oben) durch Schließung der Ecken verbunden (Modell unten).

Danach ist die Arena ein geschlossener 'Kessel' (Modell oben und unten).

Die Statik des neuen Stadions ist von Anfang an darauf ausgerichtet, dass ein weiterer Ausbau durch Aufstockung der Ränge erfolgen kann.
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04.03.2009 |
| Oliver
Kahn, der unnachahmliche Fußballtitan, er würde nach dieser Ratssitzung vermutlich die
Augen zu kleinen Schlitzen verengen, er würde sein säuerliches Lächeln aufsetzen, ein
wenig fassungslos den Kopf schütteln und dann seufzend sagen: "Mund abputzen, drei
Punkte." Denn es war ein Sieg für den Sport, für Rot-Weiss Essen und alle Fußballfans - aber was für einer. Dreckig, linkisch, unfair, auch verletzend, ab und an sogar mit "rotwürdigen" Angriffen gegen den Mann: Angesichts der nahenden Kommunalwahl blieb die sportliche Fairness in der politischen Debatte ums neue Stadion gestern im Rat mehr als einmal auf der Strecke. Und doch, es war wie beim Fußball: Entscheidend ist, was hinten rauskommt. Am Ende stand ein Sieg für all jene, denen ein neues Stadion an der Hafenstraße am Herzen liegt. Mit großer Mehrheit hat das Stadtparlament gestern dem 31-Millionen-Euro-Projekt eines Neubaus für das marode Georg-Melches-Stadion den Segen gegeben. Im Herbst 2009 sollen die Bagger rollen, und bis 2011 könnte dann das neue Fußballrund entstehen - in einer ersten Ausbauphase für 20 000 Besucher. Spielraum nach oben wäre genug: Bei entsprechendem sportlichen Erfolg soll der Bau auf ein Fassungsvermögen von bis zu 40 000 Besuchern ausbaubar sein. Und doch: Noch gibt es ein paar Wenn und Aber, Vorbehaltskriterien, die erfüllt sein müssen, bevor das Projekt wirklich angepackt wird. Dazu zählt zum einen, dass die Sponsoren-Zusagen - kalkuliert wird derzeit mit insgesamt sieben Millionen Euro von privaten Dritten - in rechtsverbindlicher Form vorliegen. Stadtdirektor Christian Hülsmann, der sich gestern heftiger Angriffe der SPD erwehren musste, zeigte sich trotz der von Evonik vorerst zurückgezogenen Millionen zuversichtlich, dass sich diese Zusagen bis zum Spätsommer beibringen lassen. Als Bedingung für den Baubeginn gilt auch ein erfolgreich abgeschlossenes Verfahren für die Spiellizenz zur Saison 2009/10, gilt der Umbau des Vereins RWE hin zu professionellen Strukturen und eine Einigung mit dem langjährigen Sponsor, der MK-Mediengruppe, die bislang als Bremsschuh für neue Sponsoren angesehen wurde. Vor allem diese Bedingungen mochten SPD und Teile der FDP nicht mittragen. (Quelle: DerWesten.de) |
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26.02.
2009 Die seit Monaten diskutierten
und immer wieder verworfenen Pläne zum Bau eines neuen RWE-Stadions |
| Die
Stadtverwaltung wird den Ratsfraktionen am kommenden Montag ein Konzept vorlegen, das
bereits zwei Tage später verabschiedet werden soll. Es sieht die Errichtung einer Arena
vor, die in der ersten Ausbaustufe knapp 18 000 Zuschauer fassen und etwa 31 Millionen
Euro kosten soll. Vom Tisch sind Überlegungen, ein Stadion in mehreren Jahren Tribüne für Tribüne zu bauen. Auch die zwischenzeitlich ins Auge gefasste große Lösung für mehr als 45 Millionedn Euro wird nicht weiter verfolgt. Vielmehr soll ein Komplettstadion mit dem erhofften sportlichen Erfolg des derzeitigen Fußball-Viertligisten über die Jahre in mehreren Ausbaustufen wachsen. Es müssen noch einige Details geklärt werden, aber es sieht gut aus, bestätigte Stadtdirektor Christian Hülsmann. Die Stadt wird die schon vor Jahren zugesagten 7,5 Millionen Euro beisteuern, zudem den Erlös des Hotels Handelshofs von rund 15 bis 20 Millionen Euro einbringen. Verkaufsgespräche der städtischen Grundstückstochter GVE laufen seit Wochen. Für die Restsumme gibt es offenbar Zusagen von Sponsoren. Die Stadt will nach dieser Infrastrukturmaßnahme für Rot-Weiß möglichst lange operativ im Verein bleiben und die wirtschaftliche Gesundung des Traditionsklubs überwachen, wie Hülsmann sagte. Die Stadtverwaltung kann auf eine breite politische Mehrheit im Stadtrat zählen. Oppositionsführer und SPD-Oberbürgermeisterkandidat Reinhard Paß erklärte, das Konzept nehme viele Forderungen seiner Partei auf. Wir brauchen ein Investitionssignal für den Essener Norden. Der Bau der Philharmonie war auch eine Vorleistung an die lokale Kulturszene, so Paß. Die Drohung der Bezirksregierung, den Kreditrahmen der klammen Stadt um jenen Betrag zu kürzen, der über den Handelshof-Verkauf ins Stadion gesteckt werde, ist durch das Konjunkturpaket offenbar gemildert. Die Millionen des Bundes dürfen zwar nicht direkt in die Arena fließen, kommen aber anderen Projekten zugute, die bei einem gekürzten Kreditrahmen unter Umständen hätten leiden müssen. Arena mit Ausbau-Reserve Nach dem Zweitliga-Aufstieg im Sommer 2004 standen die Zeichen auf Stadion-Neubau. Geplant war eine 30 000-Zuschauer-Arena, 36,7 Millionen Euro wurden veranschlagt. Bedingt durch den sportlichen Misserfolg der Rot-Weißen verschwanden die Pläne jedoch schnell in der Schublade. Die kleine Lösung für 31 Millionen Euro, die am 4. März im Rat präsentiert (und wohl auch einvernehmlich beschlossen) wird, sieht wie folgt aus: Fassungsvermögen: Das neue RWE-Stadion soll knapp 18 000 Zuschauer fassen. Neben 8000 Stehplätzen und etwa ebenso vielen Sitzplätzen soll es einen VIP-Bereich inklusive Business-Lounge geben. Die Flutlichtanlage soll an den vier Tribünendächern installiert werden. Im Fall eines sportlichen Aufstiegs könnte die Arena durch den Ausbau der vier Eckbereiche auf eine Kapazität von 30. 000 Zuschauern erweitert werden, eine zweite Ausbaustufe sieht die Errichtung eines Oberrangs vor. End-Fassungsvermögen: knapp 40.000 Zuschauer. Standort: Die ursprünglich angedachte Variante, das Stadion an seinem bisherigen Platz zu belassen und lediglich um 90 Grad zu drehen, ist baurechtlich nicht durchsetzbar. Der Neubau soll nun (leicht nach Norden gedreht) im Bereich der Trainingsplätze hinter der ehemaligen Westkurve entstehen. Am aktuellen Standort nahe der Hafenstraße sind Parkplätze geplant, hinter der Haupttribüne sollen VIP-Parkplätze entstehen. Trainingsplätze: Der Trainingsplatz für die erste Mannschaft würde im Bereich des sogenannten Waldstadions nahe dem Autokino entstehen, die Zweite sowie die Jugendmannschaften müssten auf die Bezirkssportanlage an der Seumannstraße umziehen. |
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20.11.2008 Eine Serie von finanziellen Hiobsbotschaften prasselte am Mittwoch auf Essens Kommunalpolitiker herab. Eine davon kam aus Düsseldorf: Regierungspräsident Jürgen Büssow hat nicht nur den Haushalt mal wieder nicht genehmigt, sondern auch den Finanzierungsplan für den geplanten Neubau des Georg-Melches-Stadions an der Hafenstraße blockiert. Ein schöner Plan Die Stadt nimmt die schon von der Bezirksregierung genehmigten 7,5 Mio Euro, verkauft die städtische Immobilie Handelshof für 20 Millionen plus x (Stadtdirektor Christian Hülsmann), holt noch Sponsoren ins Boot und hat so das Geld zusammen für einen stückweisen Neubau an der Hafenstraße. Erst eine Westtribüne, dann einen Ersatz für die marode Haupttribüne - und dann weiter sehen. An diesem Projekt und an einer professionellen Neuausrichtung der Vereinsführung hängt die angestrebte Rückkehr in die Zweite Liga, hatte der Sportliche Leiter Thomas Strunz immer wieder betont. Kreditrahmen wird gekürzt Hülsmann: Trotzdem Chance für Nachverhandlungen |
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12.11.2008 Selbst im Deutschen Sportfernsehen, wo Thomas Strunz als prominenter Experte regelmäßig das Geschehen der 1. Bundesliga analysiert, wurde der Sportliche Leiter der Rot-Weißen jüngst gefragt: "Was macht denn überhaupt das neue Stadion in Essen?" Und höflich, aber unverbindlich hat Strunz geantwortet: Er sei überzeugt, dass man das hinbekommen werde. Am 25. November tagt der Rat der Stadt Essen zum letzten Mal in diesem Jahr. Und alle Politiker haben in den vergangenen Wochen stets betont, dass man bemüht sei, in dieser Sitzung im November den Neubau zu beschließen. Dazu müssen aber die Finanzierung und die Vertragslage mit dem Haupt-Gläubiger Michael Kölmel geklärt sein. Ob es in diesem Monat zum Baubeschluss kommt? Nun, über einen Grundsatzbeschluss würden sich einige vielleicht auch schon freuen. "Wasserstandsmeldungen" der Stadt, die in dem Projekt bekanntlich Regie führt, gibt es nicht. Aber die Rot-Weißen haben gestern eine Aktion gestartet: "Kämpfen für Essen". Buttons und Aufkleber mit dem Slogan werden erstmals am Freitag zur Regionalliga-Partie gegen Borussia Mönchengladbach II (19.30 Uhr) im Georg-Melches-Stadion verteilt. "In den vergangenen Monaten ist es außerhalb des Fußballplatzes still geworden um unseren Verein", finden die RWE-Verantwortlichen, die auf diesem Wege wieder die Öffentlichkeit suchen. Warum? Es stünden innerhalb der Stadt Entscheidungen an, "die auch für uns zukunftsweisend sind. Es ist es an der Zeit, Flagge zu zeigen." "Um die Zukunft neu und modern zu gestalten, und um erfolgreich zu sein, brauchen wir die entsprechende Infrastruktur", nennt Thomas Strunz längst bekannte Argumente. Man wolle mit dieser Aktion für Aufbruchsstimmung sorgen, denn die gesamte Stadt müsse sich in dieser Sache entscheiden. "Ein neues Stadion wird nicht nur für Rot-Weiß gebaut." |
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19.06.2008 Im Fußball kennt man die taktische Variante des Tempo-aus-dem-Spiel-Nehmens. In der Essener Kommunalpolitik scheint man sich ähnlicher Mittel zu bedienen. Zur Ratssitzung in der kommenden Woche wird die Stadtverwaltung eine Stadion-Neubauvorlage präsentieren, die eigentlich gar keine Stadion-Neubauvorlage ist. Stattdessen wird schonungslos die triste finanzielle und sportliche Lage des Viertligisten Rot-Weiß Essen den Mandatsträgern zur Kenntnis gegeben. Die Stadt sieht sich "als Eigentümerin des Stadions in der Verpflichtung, sich mit seiner Immobilie auseinanderzusetzen". Der Verein müsse "dahingehend betrachtet werden, ob er in der Lage ist, sich zukunftsfähig aufzustellen", sprich: "professionelle, transparente Strukturen" zu schaffen. Nachdem sich manche schon Plätze im neuen Fußball-Tempel an der Hafenstraße reservieren lassen wollten, scheint die Neubau-Euphorie einstweilen dahin. "Frühestens im Herbst" werde man ein konkretes Finanzierungskonzept vorlegen können, bremst Stadtdirektor Christian Hülsmann plötzlich. Ausgemacht scheint, dass man die Ratsvorlage auch etwas schmeichelhafter hätte formulieren können. So aber muss der SPD-Bundestagsabgeordnete und RWE-Präsident, Rolf Hempelmann, der vorschnell den Fans bis zum 30. Juni 2008 den ersten Spatenstich zum Stadion versprochen und sein politisches Schicksal damit verbunden hatte, am 29. Juni mit leeren Händen vor die Mitgliederversammlung des Vereins treten. In der Stadtspitze war niemand bereit, Hempelmann aus dieser Bredouille zu helfen. Im Gegenteil, hinter vorgehaltener Hand wird gefordert, er möge das Feld für einen Neuanfang räumen. Der FDP/AE-Fraktionsvorsitzender Hans-Peter Schöneweiß wirft Hempelmann sogar klipp und klar vor, seine "Glaubwürdigkeit verspielt" zu haben. Von einem Abtritt Hempelmanns verspricht sich die Stadt offenkundig einen leichteren Stand bei Gesprächen mit Sponsoren, Vereinsgläubigern und der Politik, zudem bastelt man an einer neuen Dachgesellschaft für Stadion und Profi-Spielbetrieb. Einzig konkreter Fortschritt in Sachen Stadion wird die Überschreibung des Grundstücks des Hotels Handelshof ins Portfolio der Immobilientochter GVE sein. Damit soll der Marktwert des Traditionshauses ermitteln werden, das fürs Stadion versilbert würde. |
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Juni 2006 Zur Zeit werden allerdings erstmal die uralten Sitzbänke der Blocks A und D auf der Haupttribüne entfernt und gegen Sitzschalen ausgetauscht. Wer darin ein Indiz dafür sieht, dass es nix mit dem neuen Stadion wird, dürfte falsch liegen. Erstmal gehts darum, eine DFB-Auflage für die im August beginnende Zweitliga-Saison 2006/07 zu erfüllen. Dann wird man wohl ein paar Monate warten, ob sich RWE in Liga Zwei halten kann. Sollte dies der Fall sein - und das hoffen die Essener Verantwortlichen und Fans - könnte die endgültige und verbindliche Ankündigung eines Neubaus ein schönes Geburtstagsgeschenk zum 100. Vereinbestehen im Februar 2007 werden .... |
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11.05.2005 Nico Schäfer kommentiert: "Wir hatten bereits alles bis zur letzten Steckdose geplant, aber für einen Verein in der Dritten Liga ist so ein Projekt nicht realisierbar." Das vorläufige Aus für das geplante Stadion macht deutlich, welche Konsequenz der Abstieg für den Verein hat. Ob sich die z.T gut (zu gut?) bezahlten Spieler über die Tragweite ihres Versagens im Klaren sind, scheint fraglich. |
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11.02.2005 Kein Wunder! - RWE steht nach wie vor auf einem Abstiegsplatz. Und sollte der Klassenerhalt tatsächlich gelingen, so wird sich dies mit Sicherheit erst an den letzten Spieltagen entscheiden. Niemand kann ernsthaft damit rechnen, dass eine solche Investition für einen "Regionalligisten" Befürworter findet. Auch hier gilt mal wieder die alte Fussballerweisheit: "Wichtig ist aufem Platz". |
01.06.2004
Status Quo Mai 2004 "Die Planung"
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Die erste Computer-Simulation vom neuen RWE Stadion. Schon im Herbst 2004 soll der erste Spatenstich erfolgen. Bauzeit bis Ende 2006. Noch vor dem 100. Geburtstag von Rot-Weiss Essen wird das Schmuckstück also fertig sein. |
| Das derzeitige Rot-Weiss-Stadion an
der Hafenstraße im Essener Norden wurde 1939 eingeweiht. Es besaß eine kleine
Holztribüne mit 1.428 Sitzplätzen und Stehplatzränge für immerhin 25.000 Zuschauer. Nach den Zerstörungen des 2. Weltkrieges erfolgte 1945 der Wiederaufbau. Am 8. August 1956 wurde hier die erste Flutlichtanlage Deutschlands in Betrieb genommen. Am 5. August 1964 wurde dem Stadion sein heutiger Name Georg-Melches-Stadion verliehen. Die legendäre Westkurve wurde bereits vor vielen Jahren wegen Baufälligkeit abgetragen. Seither spielt man in Essen in einem U-förmigen Stadion vor 3 Tribünen. |
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Ein Stadion mit neuester
Technik auf Bundesliga-Niveau ... Das neue Stadion wird insgesamt 32.000 Zuschauern Platz bieten und über eine Kapazität von 18.000 Sitzplätzen und 14.000 Stehplätzen verfügen. Die 14.000 Stehplätze sind auf ca. 7.000 Sitzplätze umrüstbar, so dass alle UEFA- und FIFA-Anforderungen für internationale Spiele erfüllt werden können. Selbstverständlich sind alle Plätze überdacht. Das neue Stadion ist ein reines Fussballstadion ohne Laufbahn. Anstelle der oft üblichen Zäune wird es in Essen in kurzem Abstand zum Rasen lediglich eine Absenkung (Graben) geben. Das Stadion erhält eine Rasenheizung und eine Anzeigentafel mit modernster Technik. Die gesamte Ausstattung des Stadions wird Bundesliga-Niveau haben. Dies betrifft nicht nur die Kabinentrakts mit Sauna, Entspannungsbecken, Krafträumen etc. Auch für die Fans sind in einem Gebäude separate Aufenthaltsräume geplant. Für Sponsoren und Geschäftspartner wird es 23 Logen und ca. 1.000 Business-Seats mit Bewirtung (Catering) geben. Der Kartenverkauf wird über ein s.g. "Ticketing" auf absolut modernstem Stand erfolgen. Auch der Verkauf von Speisen und Getränken erfolgt über Tickets. Rund um das Stadion erwartet die Zuschauer ein großzügiges Serviceangebot. Der Fan-Shop wird auf dem Vorplatz im Eingangsbereich Ost gebaut, die neue Geschäftsstelle mit ca. 1.000 Quadratmetern im Bereich der alten Westkurve im Erdgeschoss. Dort, in der Haupttribüne, werden auch Business-Räume für gesellschaftliche und geschäftliche Zwecke entstehen. Für die öffentliche Verkehrsanbindung wird derzeit von der EVAG ein Gutachten erstellt. Ziel: alle Zuschauer sollen so nahe wir möglich ans Stadion gebracht werden. Ca. 1.500 Parkplätze wird es direkt auf dem Stadiongelände zur Hafenstraße hin geben. Weitere Parkplätze über eine zusätzliche Zufahrt über die Berne vom Sulterkamp her. Die Gesamtkosten des Projektes liegen bei 35.7 Million Euro.
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Der Neubau des Stadions erfolgt
in 6 Phasen... Phase 1: |
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Phase 2: Nach Fertigstellung dieser beiden Tribünen wird die alte Nordtribüne abgerissen. Das Spielfeld bleibt unberührt und kann weiterhin voll genutzt werden. |
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Phase 3: Jetzt wird das Spielfeld um ca. 80 Grad gedreht. Die neuen Tribünen können genutzt werden. Die Südtribüne (alte Haupttribüne) verschwindet. |
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Phase 4: Durch den nun erfolgten Neubau der Südtribüne ist ein U-förmiger Bau entstanden. Die letzte der alten Tribünen, die Ostseite (Gästetribüne) wird abgerissen. |
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Phase 5: Die Fertigstellung der neuen Gegentribüne komplettiert das Stadion. Nun ist der Kessel mit ca. 32.000 Plätzen geschlossen. |
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Phase 6: Der letzte Schritt: Die Außenanlagen im Bereich der Gegentribüne und der Hafenstraße werden fertiggestellt. Das "Projekt Stadion" ist beendet. |
![]() Gesamtdraufsicht Vollbestuhlung |
![]() Übersicht der Ebene 0, Stadionpromenade mit Kiosken, WC's, Eingangsanlagen etc. |